Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen und TRITONUS BRASS

Sonntag, den 24.07.2011 um 19:00 Uhr

Kirchenkonzert
mit dem
Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen

und TRITONUS BRASS
Gesamtleitung: Karl-Heinz Liebl

Veranstalter: TRITONUS BRASS

Pressebericht
Mittelbayerische Zeitung Kelheim vom 26.07.2011
110724 MZ_KEH 110726.pdf
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975 von Bischof Wolfgang gegründet

 

Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen

über 1000 Jahre jung

Die Regensburger Domspatzen gehören zu den berühmtesten Chören der ganzen Welt. Als Singknaben der Kathedrale zu St. Peter können sie wohl wie kein anderer Chor im deutschsprachigen Raum auf eine über 1000-jährige Tradition zurückblicken, denn schon zur Zeit der Karolinger hatten die Domsingknaben nachweislich ihre eigene Schule.

Die jüngere Geschichte der Regensburger Domspatzen ist durch die Domkapellmeister Dr. Theobald Schrems (Leitung 1924 – 1963) und Georg Ratzinger (Leitung 1964 – 1994) geprägt, die neben dem liturgischen Dienst im Dom die konzertante Tätigkeit des Chores ausgebaut haben und die modernen Medien gewinnen konnten.

Seit 1. September 1994 steht Roland Büchner, geboren 1954 in Karlstadt/Main, als Domkapellmeister an der Spitze der Institution. Roland Büchnerwar zuvor seit 1987 an der Fachakademie für kath.Kirchenmusikund Musikerziehung Regensburg als Dozent für Chorleitung und Orgel tätig und leitete den Konzertchorder Kirchenmusikschule.

Aus der mittelalterlichen Domschule – vor 1025 Jahren durch den heiligen Bischof Wolfgang im Jahre 975 gegründet – ist inzwischen ein großes Institut geworden. Die Gymnasiasten wachsen heute in einem eigenen Internat in Regensburg auf. Rund 500 Domspatzen im Alter von 10 bis 20 Jahren besuchen das staatlich anerkannte Musische Gymnasium (im G 8), und ca. 80 Buben die Tagesgrundschule in Pielenhofen in den Klassen 1 – 4.

Das umfangreiche Repertoire des Chores reicht von den ältesten Gesängen der Kirche, dem Gregorianischen Choral, über die Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts mit Werken Palestrinas, Lassos und Hasslers, Barock und Romantik bis hin zum Volkslied und der gemäßigten Moderne.

Neben dem Konzertchor unter der Leitung von Domkapellmeister Büchner singen noch zwei Nachwuchschöre sowohl beim liturgischen Dienst im Dom als auch bei Konzerten und sonstigen festlichen Anlässen.

In diesen Nachwuchschören werden die Knaben der 5. und 6. Klasse sowie die jungen Männer der 9.-11. Klassen des Musikgymnasiums auf die Mitwirkung im Konzertchor vorbereitet. In diesen Chören wird schon auf das breite Repertoire des Konzertchores hingearbeitet. Auch für die eigenen liturgischen und konzertanten Aufgaben werden die 10- und 11-jährigen Knaben bestens vorbereitet.

Chorleiter Karl-Heinz Liebl (geb. 1953) war Schüler am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen, studierte an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät in München und an der Fachakademie für Kirchenmusik und Musikerziehung Regensburg, an der er auch sein Examen und die Staatlichen Musiklehrprüfungen im Hauptfach Stimmbildung / Konzertgesang ablegte. Er ist seit 1981 hauptamtlicher Chorleiter und Stimmbildner bei den Regensburger Domspatzen. Neben seiner Haupttätigkeit, die in der liturgischen Gestaltung der Gottesdienste im Dom liegt, führte er die Domspatzen mehrmals auf Tourneen durch Deutschland und nach Ostasien. Karl-Heinz Liebl ist Mitglied im Nationalkomitee der Verbandes Pueri Cantores und Dozent für Stimmbildung an der Fachhochschule für Sozialpädagogik Regensburg.

Neben den liturgischen Diensten jeden Sonntag um 10.00 Uhr im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg, gestaltet der Chor Konzerte in Kirchen und Sälen Regensburgs wie auch auf Anfrage an auswärtigen Orten.

Die Hauptaufgabe der Regensburger Domspatzen liegt jedoch nach wie vor in der liturgischen Gestaltung der Gottesdienste im Regensburger Dom. Jeden Sonntag singen sie beim Hochamt Gregorianischen Choral sowie mehrstimmige Messen und Motetten. Besonders eindrucksvoll werden die kirchlichen Hochfeste von den Regensburger Domspatzen gestaltet.

 

Fotos: Domspatzen

 
1987 lernten sich Christian Hopfner und Andreas Hartinger im Universitätsorchester Regensburg kennen. Da die Blechbläser nicht an allen Probeeinheiten des gesamten Orchesters beteiligt waren, hatte Christian Hopfner die Idee, diese Zeiten für Blechbläsermusik zu nutzen. Es bedurfte nur wenig "Überzeugungsarbeit", um gemeinsam mit Andreas Hartinger weitere interessierte Blechbläser für diese Idee zu begeistern.

Am Ende des Wintersemesters 1987/88 trafen sich dann erstmals 5 Studenten, um als Blechbläserquintett in der klassischen Besetzung (2 Trompeten - Horn - Posaune - Tuba) zu musizieren. Bald stand der erste öffentliche Auftritt an, für den ein Name des Quintetts bekanntgegeben werden musste. Die 5 Musiker waren sich schnell darüber einig, dass der "Tritonus" (der Dreitonschritt, der wegen seines besonderen Klanges auch "diabolus in musica", also der "Teufel in der Musik" genannt wird) Motivation und Leitlinie für das gemeinsame Musizieren auf dem musikalisch neuem Weg sein könnte. So war dann der Name gefunden: "Tritonus Blechbläserquintett".

1993 regte Christian Hopfner an, neben der Literatur für Quintett andere Literatur für größere Besetzung zu spielen. Bald waren weitere Musiker gefunden, die an dieser Idee Gefallen fanden. Nachdem der bisherige Name für das Zehnerensemble (4 Trompeten - Horn - 4 Posaunen - Tuba) nicht mehr zutreffend war, erfolgte die Umbenennung in "TRITONUS BRASS".

Bereits nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass zu dem Klang der 10 Blechbläser an vielen Stellen Pauken oder modernes Schlagwerk gut passen würde. Nachdem Schlagwerk zunächst nur für Auftritte hinzugenommen wurde, zählt die Stammbesetzung seit 1998 nunmehr 11 Musiker.

TRITONUS BRASS ist seit 1999 Mitglied im Nordbayerischen Musikbund. Die musikalische Leitung des Ensembles obliegt seit dessen Gründung Christian Hopfner.

Neben der Literatur, die für Tentett in Klassik und Moderne verlegt ist, spielt TRITONUS BRASS auch Arrangements von aktiven und ehemaligen Ensemblemitgliedern.

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