Konzert: Geistliche Musik aus vier Jahrhunderten

Samstag, den 15.10.2011 um 20:00 Uhr

 

im Rahmen der Kelheimer Kulturtage "Stadt im Fluss" (vom 12.10. mit 16.10.2011)

 

Dagmar Spannbauer, Sopran

Georg Michelberger, Flöte 

Christian Kroll, Orgel

mit Werken von Scheidt, Buxtehude, Händel, Mozart, Fauré, Langlais, Distler

Dagmar Spannbauer wurde in Regensburg geboren und begann dort ihre gesangliche Ausbildung 1987 bei Birgit Huber. Es folgten ein Privatstudium bei Lisa Berger, KMD Hubert Velten, Christel Erkes, Heidi Maegerlein und Katharina Leitgeb sowie fachvertiefende Studien bei Ingrid Ammerer (austrian master classes), Prof. Marilyn Schmiege (Musikhochschule München) und Prof. Barbara Bonney (Mozarteum Salzburg).

Die musikalische Heimat der Sopranistin liegt in der Kirchenmusik und geistlichen Musik. Ihre weitere Liebe gilt dem Liedgesang. Hier verbindet sie seit 2009 eine intensive Zusammenarbeit mit KMD Christian Kroll, Regensburg.

Georg Michelberger, geb. 1962 in Böblingen, war nach seinem Studium an der staatl. Hochschule für Musik in Stuttgart bei Prof. Schochow und Prof. Mess. 1987/88 Mitglied des Bayerischen Staatstheaters in München, bevor er 1988 zum Philharmonischen Orchester der Stadt Regensburg wechselte.

1998 wurde er zum Kammermusiker der Stadt Regensburg ernannt.

Wichtige Einflüsse, die seine musikalische Entwicklung abrundeten, verdankt er Kontakten zu Flötisten wie Alain Marion, Robert Aitken oder Jean Claude Gerard.

Zahlreiche Auftritte in verschiedenen Kammermusikbesetzungen, Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen sind neben seiner Arbeit im Orchester ein weiterer wichtiger Schwerpunkt seines Schaffens.

Christian Kroll wurde 1943 in Schlesien geboren und wuchs in Passau auf. Sein erster Orgellehrer war Domorganist Walter R. Schuster. Das Studium an der Musikhochschule München schloss er mit den Staatsexamina für das Lehramt an Gymnasien in Musik, für Evangelische Kirchenmusik (A-Prüfung) und Hauptfach Orgel (Konzertdiplom mit Auszeichnung) ab.

Von 1968 bis 1978 war Christian Kroll Kantor und Organist an der Andreaskirche München-Fürstenried. In dieser Zeit war er auch als Organist, Cembalist und Korrepetitor bei den Münchner Philharmonikern tätig und hatte bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2008 einen Lehrauftrag in den Fächern Orgel, Liturgik, Hymnologie und Kirchenmusikgeschichte am Richard-Strauß-Konservatorium in München inne.

1978 wurde er zum Stadtkantor und Kirchenkreisbeauftragten nach Regensburg berufen. Hier leitete er die Regensburger Kantorei, den Raseliuschor und den Universitätschor Regensburg. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren seine Arbeit mit diesen Chören. Durch viele Auslandsreisen (u.a. nach Israel, England, Italien, Frankreich usw.) und die Zusammenarbeit mit bedeutenden Dirigenten (Colin Davis, Frans Brüggen, Alun Francis, John Nelson u.a.) wurde diese Chorarbeit über die Grenzen Regensburgs hinaus bekannt. 1981 wurde ihm der Titel Kirchenmusikdirektor verliehen.

Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen belegen außerdem seine künstlerische Arbeit als Organist, Cembalist und Pianist. Er erhielt u.a. den Kulturförderpreis der OBAG, den Kulturpreis der Stadt Regensburg und – zusammen mit dem Bildhauer Fritz Koenig – den Ostbayerischen Kulturpreis.

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