Geschichte des Museums

Seit seiner Gründung ist das Museum in Kelheim Anlaufpunkt für Orgelliebhaber und Interessierte, die Ihre Kenntnisse weiter ausbauen möchten. Auch unser Gebäude bringt viel Tradition mit sich und passt genau zu den Orgeln und unseren Anliegen.

Die Geschichte im Überblick:

  • 1465: Gründung des Franziskanerklosters
  • 1803: Säkularisation
  • 1993: Gründung des Fördervereins
  • 1992: Beginn der Renovierungsarbeiten am Gebäude
  • 1997: Aufstellen der 1. Orgel aus Bruck
  • 1997: inoffizielle Eröffnung des Museums und Wiedereröffnung der Franziskanerkirche
  • 1998: Aufstellen der 2. Orgel aus Geiselhöring
  • 1999: Aufstellen der 3. Orgel aus Allersdorf
  • 2000: Aufstellen der Orgelmodelle
  • 2003: Aufstellen der 4. Orgel aus Köfering
  • 2006: Eröffnung des Museums

Die Franziskanerkirche, erbaut bald nach der Gründung des Klosters um 1460, ist eine typische Bettelordenskirche mit fein gegliedertem Netzrippengewölbe im Chorraum und einfachem Langhaus mit Flachdecke. Die Franziskaner- und Michaelskirche prägen entscheidend das Ortsbild Kelheims und sind Baudenkmäler von überregionaler Bedeutung.

 

Nach der Säkularisation des Klosters 1803 wurde der barocke Hochaltar mit dem Schiff donau abwärts nach Hengersberg in die Rohrbergkirche verbracht. Umgekehrt wurden nach Regotisierungsarbeiten an der Kelheimer Pfarrkirche Teile von deren barocker Einrichtung in die Franziskanerkirche gebracht, darunter der Kreuzaltar, eine spätgotische Dreifaltig-keitsgruppe und das Hochaltargemälde Mariä Himmelfahrt, 1711 vom Prüfeninger Johann Gebhard gemalt. Die ehem. Franziskaner-Klosterkirche war seit der Säkularisation für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

 

Nachdem Anfang der 1990er Jahre Teile des Kreuzganges einsturzgefährdet waren, entschloss sich die Kirchenverwaltung Mariä Himmelfahrt, die sanierungbedürftige Franziskanerkirche in mehreren Bauabschnitten instand zu setzen. Es hätte die Kräfte der Kirchenstiftung überfordert, das von Dr. Sixtus Lampl, Oberkonservator a.D., angeregte Orgelmuseum zu errichten, zu unterhalten und die Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deshalb war es wichtig einen Förderverein zu gründen, der diese Aufgabe übernimmt. Dies war für die öffentlichen Zuschussgeber auch die Grundvoraussetzung für die finanzielle Beteiligung an der Instandsetzung. Der Baubeginn erfolgte im Frühjahr 1993. Am 1. Juni 1997 konnte die Gesamtinstandsetzung mit der feierlichen Wiedereröffnung der Kirche durch H.H. Diözesanbischof Manfred Müller abgeschlossen werden. In seiner Predigt lobte er das örtliche Engagement der Verantwortlichen: „Hier ist ein wunderbarer Dreiklang entstanden: Gotteshaus, Konzertraum und Orgelmuseum.“

 

Der Förderverein wurde am 7. Juli 1993 von der Kirchenstiftung, dem Landkreis, der Stadt und der Kreissparkasse Kelheim, der Kelheimer Touristikinitiative und zehn beherzten Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Die Eintragung in das Vereinsregister wurde am 9. September 1993 vorgenommen und die Gemeinnützigkeit im Sinne der Abgabenordnung anerkannt. Parallel zu den Instandsetzungsarbeiten der Franziskanerkirche und Michaelskirche begann der Verein mit den Vorarbeiten für die spätere denkmalverträgliche Nutzung von Kirche und Kreuzgang als Orgelmuseum.

 

Im Laufe der Jahre hat der Förderverein nunmehr die Denkmal-Orgeln aus Bruck i. d. OPf., Geiselhöring und Allersdorf, Stadt Abensberg, und Köfering mit vielfältiger finanzieller Unterstützung sowie drei Orgelmodelle wiederaufgestellt. Die Instrumente sind spielbar und werden aufeinander abgestimmt, um Konzerte im Zusammenspiel mit mehreren Orgeln durchführen zu können. Nach der mehrjährigen Planung und Realisierung der Dauerausstellung „Die Welt der Orgel-Königin der Instrumente“ mit Audio-Guide und Hörstationen konnte das überregionale Orgelmuseum am 12. Mai 2006 im Beisein von Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel und zahlreicher örtlicher Prominenz mit einem feierlichen Gottesdienst, Festakt sowie Konzert offiziell in Betrieb genommen werden.

 

 

Seither hat sich der Förderverein als Museumsträger und Veranstalter anspruchsvoller und vielfältiger Konzerte sowie weiterer kultureller und touristischer Museumsangebote etabliert.

 

Vor allem das ehrenamtliche Museumsteam, das die Vorstandschaft tatkräftig unterstützt, und die Anstellung eines Museumswartes und Organisten ermöglichen seit Jahren großzügige Öffnungszeiten und einen persönlichen Service für die Museumsbesucher.

 

Unsere Vereinsmitglieder und Förderer schaffen mit ihren Beiträgen, die finanzielle Basis für den Aufbau und den Betrieb des Orgelmuseums ebenso, wie unsere Museums- und Konzertbesucher.

 

Der Förderverein ist aber auch weiterhin auf die Hilfe der Bürger und Bürgerinnen, der Behörden, Firmen und Körperschaften der Region angewiesen. Die Vorstandschaft bittet weiter um Ihre großzügige Unterstützung.

 

 

Deshalb bitten wir, überlassen Sie das Jammern anderen. Setzen Sie daher selbst ein Zeichen für eine lebendige Denkmal-, Kultur- und Musikpflege in unserer Region!

 

Werden Sie bitte Mitglied im Förderverein oder helfen Sie uns durch eine steuerlich abzugsfähige Spende.

 

 

Ihre Anfrage richten Sie bitte an den gemeinnützigen

 

Förderverein Orgelmuseum Franziskanerkirche Kelheim e.V.

-Geschäftsstelle Stadtknechtstraße 10, 93309 Kelheim-

Telefon 09441/5508; Telefax 09441/176490

Email: info@orgelmuseum-kelheim.de

Homepage: www.orgelmuseum-kelheim.de

 

 

Vielen Dank für Ihr Interesse

 

 

Heinz Müller

Geschäftsführer

Hier finden Sie uns:

Museumsbesuch:

Am Kirchensteig 4 
93309 Kelheim

Anfahrtsbeschreibung

 

Postanschrift:

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93309 Kelheim
) 09441 5508

4 09441 176490
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demnächst:

 

 

 

1. April bis 31. Oktober